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Den Kreis Kleve für die Zukunft fit machen

In einem gemeinsamen Antrag wollen CDU und FDP im Kreis Kleve die Potenziale des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ für die Region ausloten. Auftrag an die Verwaltung

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung oder rund 47 Millionen Menschen in Deutschland leben auf dem Land, Tendenz steigend. Auch im Kreis Kleve ist dieser Trend spürbar, denn immer mehr Menschen nehmen ihren Wohnsitz zwischen Emmerich-Elten und Rees, zwischen Kleve und Rheurdt. Für die ländlichen Regionen bietet der Wunsch nach einem Leben außerhalb der städtischen Hektik und der Ballungszentren große Chancen. Allerdings können diese oftmals nicht genutzt werden, weil Know-how oder finanzielle Mittel fehlen, aber auch weil es bei der wohnortnahen Versorgung etwa im medizinischen Bereich hapert, schnelles Internet nicht verfügbar ist oder infrastrukturelle Probleme bestehen. Hier setzt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an, mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Ziel ist es, ländliche Räume zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beizutragen.

Nach Überzeugung der Kreistagsfraktionen von CDU und FDP kann das Bundesprogramm dazu beitragen, den Kreis Kleve für die Zukunft fit zu machen. „Das Programm ist allerdings so vielfältig und umfangreich, dass sich die Fördermöglichkeiten nicht spontan erschließen und eine intensive Beschäftigung mit den Potenzialen angeraten ist“, betonen die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Ulrike Ulrich, und FDP, Ralf Klapdor. Aus diesem Grund beantragen beide Fraktionen gemeinsam für die Sitzung des Kreistags am 9. Mai, dass die Kreisverwaltung über das Bundesprogramm und die sich daraus für den Kreis Kleve möglicherweise ergebenden Chancen und Perspektiven berichten möge. Da einige ländliche Regionen bereits Maßnahmen und Modellvorhaben realisieren, könnten zudem erste Ergebnisse hinsichtlich einer eventuellen Übertragbarkeit auf den Kreis Kleve vorliegen, so die Fraktionsvorsitzenden.

Für CDU und FDP bietet das BMEL mit diesem Programm die Möglichkeit, auch Potenziale im Kreis Kleve zu entwickeln und zu fördern. „Diese Chance“, sind sich Ulrike Ulrich und Ralf Klapdor einig, „darf der Kreis Kleve nicht ungenutzt verstreichen lassen. Deshalb versprechen wir uns wichtige Erkenntnisse von einer Berichterstattung der Verwaltung sowie Impulse für unsere weitere politische Arbeit.“


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